Hier hab ich ein Bild von der Todd Mall, der Fussgaengerzone Alice Springs', was mein erster Stopp auf meiner Erkundungstour in der Stdat gestern war:
Die Todd Mall ist zwar sehr touristisch (jeder Laden verkauft Didgeridoos, Boomerangs und sonstige Australiana), aber es ist einfach toll, die Strasse entlang zu laufen, weil die Stadt ein echt einzgiartiges Flair hat. Kommt einem manchmal wie eine Stadt aus einem alten Wetsern vor! Als wir am Dienstag in Alice ankamen, war es relativ kalt! Hatten nur sowas um die 15 Grad, aber gestern hatte sich das Wetter deutlich gebessert! Es ist jetzt angenehm warm, mit Temperaturen so um die 27 Grad. Echt angenehm im Vergleich zu der Hitze in Darwin.
Auf der Todd Mall hab ich dann 3 Deutsche, die mit mir auf der Tour von Darwin hierher waren und wir sind dann zusammen in den bekannten "Alice Springs Desert Park" gefahren. Der Desert Park war das absolute Highklight bis jetzt hier! In dem Park dreht sich alles um das Outback: Es werden alle Vegetationszonen der Wueste hier gezeigt, und ihr glaubt gar nicht, wie vielfaeltig die Natur in der Wueste sein kann! Man hat einen Audioguide fuer die Tour bekommen, und so hat man sehr sehr viel ueber Flora und Faune gelernt! War echt wahnsinnig interessant!
Total genial im Park ist das Nacht- und Reptilienhaus! Hier haben sie naemlich die typisch australischen Dornenteufel, die ich schon immer mal in echt sehen wollte. Sehen echt lustig aus! Das besondere an den Echsen ist, dass sie mit ihren Fuessen trinken koennen! Wenn sie irgendwo ne Pfuetze Wasser finden, oder sonst einen feuchten Fleck, stehen die Tiere einfach rein und dann fliesst das Wasser auf der Haut von den Krallen ueber die Haut in die Mundwinkel! Unglaublich, wie sich die Natur hier an das raue Klima angepasst hat!
Und naturlich wurden in dem Park auch saemtliche in Australien beheimatete Schlangen ausgestellt. Hier leben 18 der 20 giftigsten Schlangen der Welt, aber es kommt zum Glueck sehr sehr selten zu Unfaellen, und wenn es zu Unfaellen kommt, dann sind die nur zu einem sehr geringen Prozentsatz toeldich, denn Schlangen sehen Menschen nicht als deren Beute an, weshalb sie bei einem Angriff kein Gift absondern, da das Gift fuer die Tiere sehr wertvoll ist und sich die Giftreserven nur langsam wieder auffuellen. Irgendwie beruhigend, oder?
Zurueck im Hostel habe ich dann ein Schweizer Paar getroffen (die sind bei mir aufm Zimmer und machen gerade ne Weltreise), mit denen ich dann ins "Overlander" gegangen bin, das bekannteste Steakhouse Australiens (kam ein paar Tage vor meiner Abreise noch ein Bericht darueber auf ARD). Bekannt ist das Steakhouse fuer das Kamelfleich! Hier in der Gegend um Alice herrscht naemlich gerade eine ziemliche Dromedarplage. Australien ist das einzige Land, in dem Dromedare wild leben. Allerdings leben die Kameltiere nicht urspruenglich hier, sondern die fruehen Siedler haben die Tiere mitgebracht, das sie mit dem Klima hier besser zurecht kamen, als Pferde. Einige Tiere sind den Siedlern abgehauen und die Tiere fuehlen sich hier dermassen wohl, dass aus den paar ausgebuechsten mittlerweile ne Population von 800.000 Tiere hervorgegangen ist! Und wie wird man diese Plage los (nein, man spielt kein "Kamelgolf", das waere sogar fuer Australien zu krass!)? Man verarbeitet sie zu leckern Steaks und serviert sie mit Erbsen, Kartoffeln und Mais! Das war vielleicht lecker sag ich euch! Superzart das Fleisch!
Heute morgen war ich dann alleine in Alice Springs. Alle die mit mir hierher gekommen waren sind spaetestens heute zum Uluru aufgebrochen, aber das ist nicht weiter schlimm, denn ich hatte die letzten 2 Wochen immer sehr viele leute im mich rum, dass ich heute mal froh war, machen zu koennen, was ich will! Ich bin dann zu dem "Royal Flying Doctor Service" gegangen, die bekannten fliegenden Aerzte Zentralaustraliens! Ist echt krass, was die alles leisten! Die versogen 80% von der Landflaeche des Landes per Flugzeug! Wenn also im Outback ein Notfall passiert, kommen die fligenden Aerzte und fliegen einem ins naechte Krankenhaus innerhalb von nur wenigen Stunden. Mit dem Krankwagen wuerde die Fahrt theoretisch zum Teil 3 Tage dauern, aber das ist ja unmoeglich. In der Zentrale in Alice Springs bekommt man als Besucher als erstes einen Film zu sehen, beschtigt danach die Funkzentrale und geht danach in das kleine Museum. Echt krass, was die alles auf die Beine stellen, und was mich am meisten fasziniert hat ist, dass die sich komplett selber durch Spenden finanzieren, denn die fliegenden Aerzte sind nicht staatlich! Aber wie unser Guide gesagt hat, funktioniert es ohne die Regierung auch sehr gut, und das immerhon seit 1928! Auf dem Weg zurueck in mein Hostel bin ich dann ueber folgendes gestolpert (das verfolgt einem ueberall auf der Welt....):
Am Abend bin ich dann auf den Anzac Hill, einem Kriegsdenkmal und gleichszeitig Aussichtspunkt ueber die Stadt. Natuerlich wimmelt es auch hier von Natur:
Auf dem Huegel hat man einen super Blick ueber die ganze Gegend, die von einer kleinen Bergkette umgeben ist. Und da ich schon Beschwerden bekommen habe, ich sei auf zu wenig Bildern zu sehen, hab ich meine Kamera einem Erfurter Paar mal in die Hand gedrueckt ;)
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